Familie Albert
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Pfauenziege und Plobeziege

Pfauenziege

Ich bin „Schnucki“ – eine Pfauenziege. Im Sommer 2008 kam ich als junges Mädchen, von einem Stubaier Zuchtbetrieb in diese Herde. Ich bin sehr zutraulich und anhänglich. Der Name hat nichts mit dem Vogel Pfau zu tun. Er leitet sich von "pfaven" ab und bedeutet im Rätoromanischen "gefleckt". Durch einen Schreibfehler wurde dann aus dem "V" ein "U". Die Scheckung muss perfekt sein. Die vordere Körperhälfte ist hell mit schwarzem Aalstrich, die hintere Hälfte ist schwarz, Schwanzoberseite hell. Oberarm und Unterschenkelaußenseite hell, Stiefel schwarz. Am Kopf eine Blässe schwarze streifenförmige Augenflecken mit schwarzem sichelförmigen Wangenstrichen. Die Haare sind dicht und fein und kurz bis mittellang. Wir sind eine gehörnte, robuste und anpassungsfähige Gebirgsziegenrasse. Mit den harten Klauen sind wir geländegängig und widerstandsfähig. Wir sind saisonal, das heißt, wir bekommen nur 1x pro Jahr ein Kitz. Unsere Rasse ist langlebig und hat ein gutes Sozialverhalten. In der Schweiz begann man 1989, in Österreich erst ein paar Jahre später, mit einer regelmäßigen Erhaltungsarbeit an der Pfauenziege, als es nur noch verschwindend wenige reinrassige Exemplare gab. Von anfangs zwei österreichischen Züchtern in Salzburg und etwa 15 Tieren ist der Bestand in Österreich bis heute auf ca. 60 Zuchttiere bei zehn Herdebuchzüchtern gewachsen. Wir sind eine stark vom Aussterben bedrohte Haustierrasse.

Blobe-Ziege

Ich bin „Mary“ – eine Blobe-Ziege. Als junge Dame, geboren im Februar 2010 durfte ich, ein perfektes Herdebuchtier, im Oktober 2011 hierher kommen. Unsere Rasse ist der Steinbock unter den Ziegen. Wie der Name „Blobe“ (tirolerisch „blau“) treffend beschreibt, weist unsere Rasse eine blaugraue Grundfarbe auf. Typisch sind ein dunkler Aalstrich am Rücken und dunkelgraue Beine (Stiefel). Das Gesichtsfeld trägt außen dunkelgraue Bereiche, sowie einen hellen Schopf auf der oberen Stirnpartie. Die Blobe Ziege ist eine sehr kräftige und widerstandsfähige Hochgebirgsziegenrasse der Nord- und Südtiroler Grenzregion. Das mittellange Fell mit der sehr dichten Unterwolle macht sie unempfindlich gegenüber den extremen Witterungsbedingungen. Über Jahrhunderte erfolgte eine Selektion auf Robustheit, Genügsamkeit und Gesundheit. Mit ihrem stämmigen Körperbau ist sie optimal für die Beweidung im steilen Fels geeignet. Harte Klauen verleihen ihr besondere Trittsicherheit. Das hoch angesetzte Euter reduziert die Verletzungsgefahr in unwegsamem Gelände. Die Muttereigenschaften und die Milchleistung, sowie die Futterverwertung sind sehr gut. Die Forcierung „moderner“ Leistungsrassen führte beinahe zum Verschwinden dieser äußerst attraktiven, heute hochgefährdeten Ziegerasse. Der Bestand beschränkt sich in Österreich derzeit auf rund 80 Zuchttiere in Restbeständen im Ötztal sowie im oberen Inntal.

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