Familie Albert
Wirtshaus Nattererboden

6161 Natters / Innsbruck
Tel. +43 / 512 / 54 62 00
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Nattererboden in Innsbruck in Tirol

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Rote Manglitza Sau

Alte Haustier- und Nutztier-Rassen am Bauernhof als Zoo

Als „Präsentationsstätte vom Aussterben bedrohter Haustierrassen" bezeichnet Bäuerin und Wirtin Martina Albert ihren Bauernhof am Nattererboden. Sie ist für jede weitere Rasse, die noch nicht am Hof ist, offen.

In Österreich sind viele Nutztier-Rassen gefährdet und damit auch ihre wertvollen Eigenschaften, wie z.B.: Leichtfüttrigkeit, Langlebigkeit, Robustheit, Resistenz gegen diverse Krankheiten etc.
Weitere Merkmale alter Haustier-Rassen sind ausgezeichnete Produktqualität bei der Verarbeitung, wie feinfasriges Fleisch und spezielles Fettsäuremuster, sowie ihre Anpassung an bestimmte Regionen und Kulturlandschaften.

Hier ist eine Auflistung aller am Nattererboden lebender, seltener und vor allem reinrassiger Haus- und Nutztierrassen:

RINDER
Pustertaler Sprinzen – schwarze Sprinzen Kuh „Sprinzess" mit rotem Flecken Kuhkalb „Sprinzi"
Tuxer Rinder – rotbraune Kuh „Tuxale" mit schwarzem, anfangs rotem, Kuhkalb „Tuxi"
SCHWEINE
Mangaliza-Wollschweine - Eber „Edi" mit Roter, Blonder und Schwalbenbäuchiger Sau und Ferkeln
Turopoljeschweine – Eber „Andreas Hofer" mit Zuchtsau „Poldi" und vielen kleinen Ferkeln
ESEL
Weiße Esel – „Kaiserin Elisabeth & Kaiser Franz-Josef" auch „Sissi & Franzl" genannt, mit Fohlen!
ZIEGEN
Tauernschecken - Ziegenbock „Peter" mit seiner Ziegendame „Heidi" - er ist hier der Chef
Blobe Ziege - „Mary" – diese Rasse ist am seltensten und ist der Steinbock unter den Ziegen
Pfauenziege - „Schnucki" ist sehr zutraulich, kinderlieb und extrem raffiniert
Gemsfarbige Gebirgsziege - „Gabi" zog die beiden Damhirsche groß und war deren Ersatzmutter
Pinzgauer Strahlenziege - "Blacky" – ist eine ganz schwarze Ziegendame
Walliser Schwarzhalsziege - "Walli" – war ein Flaschenkind und ist deshalb besonders zutraulich
SCHAFE
Braunes Bergschaf - „Franzi" wurde mit der Flasche großgezogen, da es die Mutter verstoßen hat
Schwarzes und weißes Zackelschaf – „Zackl & Zacki" sind Mutter und Tochter und sehr scheu
Jakobsschaf - „Jacobi" ist mit 4 Hörnern eine sehr seltene Haustierrasse
Schwarznasenschaf – „Angel" mit ihrer Tochter „Angi", diese Rasse ist sehr standorttreu
Kärnter Brillenschaf – „Brilli" ist ein wunderschön gezeichnetes Exemplar ihrer Rasse
Tiroler Steinschaf – „Lola" ist verweist und wurde deshalb mit der Flasche aufgezogen
GEFLÜGEL
Cröllwitzer Puten – „Hänsl & Gretl" können auch die Schwanzfedern zu einem Rad schlagen
Land-Graugänse - Pärchen „Schnatter & Gans" und weißes Hausgänse-Pärchen „Martin & Ingrid"
Pommernenten-Pärchen „Paul & Paula" und Haubenenten-Pärchen „Haube & Haubi"
Sulmtaler Hennen – der bunte Hahn „Hansi" mit seinen semmelweißen Hennen
Altsteirer Hahn - weißer Hahn „Gockel" und bunter Hahn „Gackel" mit ihren bunten Hennen

Warum alte Haustierrassen züchten?

Die moderne Hochleistungszucht, sowie kurzsichtiges wirtschaftliches Denken sind mit ihrer einseitigen Ausrichtung auf Qualität auf Grenzen gestoßen, die sich auf die Tiere sehr negativ auswirken: Unfruchtbarkeit, Schwierigkeiten bei der Geburt oder extreme Stressanfälligkeit sind nur einige Folgen. - Demgegenüber stehen scheinbar unwirtschaftlich gewordene Haustierrassen, die langsam auszusterben drohen. Diese bodenständigen und wider-standsfähigen Rassen, prägten noch bis vor wenigen Jahrzehnten das Bild auf den heimischen Bauernhöfen. Genügsame, robuste und alte Rassen, welche zumeist einer jahrhundertelangen „Entwicklungsarbeit“ unterworfen waren, haben sich ihrer natürlichen Umgebung und Lebensraum perfekt angepasst.
Sie geben zwar weniger Fleisch oder Milch und erreichen bei weitem nicht das Gewicht der Hochleistungstiere. Dafür sind die Produkte aber fast unübertrefflich, weil man den Tieren die Zeit gibt, ihre Qualitäten in Ruhe zu entwickeln. In einer Zeit der landwirtschaftlichen Überproduktion ist es aus unserer Sicht nicht mehr notwendig, nur auf die Menge zu schauen.
Im Gegenteil, es wird immer wichtiger, Marktnischen zu finden und Qualität zu produzieren. Hier bieten sich alte Haustierrassen, sozusagen die „Allrounder unter den Nutztieren“, geradezu an.
Und wenn sich Österreich als „Feinkostladen Europas“ deklariert, warum sollte man dann nicht zu den bodenständigen landwirtschaftlichen Nutztieren stehen, die schließlich auch einen Teil unserer Identität ausmachen! Überdies können sich die Wünsche des Konsumenten rasch ändern, wofür es genug Beispiele gibt. So war z.B. das „Fettschwein“ nach dem zweiten Weltkrieg durch den wachsenden Wohlstand nicht mehr gefragt, an seine Stelle trat das intensiv gemästete, fleischwüchsige und magere Bratenschwein. Eine umgekehrte Entwicklung ist jedoch nicht auszuschließen, weil z.B. Fett als wichtiger Geschmacksträger erkannt wurde. Schon „vergessene“ Kulturrassen können plötzlich wieder besonders begehrt sein.
Alte Haustierrassen sind nicht nur eine Bereicherung für die zukünftige Landwirtschaft, sie sind auch ein altes, kostbares, schützenswertes Kulturgut.
Bei uns kann man viele dieser besonderen Haustierrassen hautnah erleben !

Was ist die „Arche Austria" ?

Die „Arche Austria" – „Verein zur Erhaltung seltener Nutztierrassen“ kämpft für jedes einzelne dieser Tiere. Bei vielen Rassen ist es heute schon „5 vor 12"!
Die Vereinheitlichung unserer landwirtschaftlichen Nutztiere schreitet scheinbar unaufhaltsam voran. Blinder Fortschrittsglaube, der sich immer an mehr Leistung orientiert, hat dazu geführt, dass von der ursprünglichen Rassenvielfalt fast nichts mehr übrig ist. Damit geht kostbares Erbgut unwiederbringlich verloren. Da dieser Prozess sehr schleichend verläuft und seine Folgen noch gar nicht richtig abzuschätzen sind, ist rasches Handeln dringend gefragt. Während sich die ständige Produktionssteigerung in der Viehzucht auf Kosten der Tiere längst als Trugschluss erwiesen hat und die Bevölkerung sich berechtigte Sorgen über den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft macht, gehen wir einen natürlichen Weg.

Der Verein versucht in erster Linie, alte Haustierrassen aufzufinden und diese Rassenvielfalt in Lebend-Bestände zu erhalten. Seit der Vereinsgründung im Jahre 1986 ist noch keine Rasse in Österreich ausgestorben! Weiteres bemüht er sich, laufend neue Züchter zu finden, Ihnen Zuchttiere zu vermitteln und bestmögliche Zuchtgruppen zusammenzustellen.

Als Öffentlichkeits- und Medienarbeit werden Fachvorträge, Tierschauen und Ausstellungen organisiert, um Interessenten über ihre Arbeit zu informieren. Nicht nur am Nattererboden, auch auf „Arche-Höfen“ kann man diese „Schützlinge“ hautnah erleben!

Bei diesen kapital- und arbeitsintensiven Anforderungen ist die „Arche Austria“ sehr auf die finanzielle Zuwendung seiner Mitglieder und Förderer angewiesen. Werden Sie Mitglied!

Kontakt: Info bei  Arche Austria, e-mail: office@arche-austria.at
Ansprechpartner: Dipl.Ing. Florian Schipflinger - Mobil: 0664/5192286

 


Kontaktadresse:
Wirtshaus und Restaurant Nattererboden
Zimmer mit Frühstück / Ferienwohnung für Sommerurlaub und Winterurlaub
Natterer Boden 1
A-6161 Natters / Innsbruck in Tirol
Tel. +43 / 512 / 54 62 00
Fax +43 / 512 / 54 62 00-4
e-mail: wirtshaus@nattererboden.at
www.nattererboden.at