Familie Albert
Wirtshaus Nattererboden

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Zackelschaf, Jakobsschaf, Schwarznasenschaf

Zackelschaf

Wir sind "Zackl und Zacki" – schwarzes und weißes Zackelschaf. Im Juni 2005 kam ich, „Zackl“, das schwarze Schaf, als junges Mädchen in diesen, eben erst fertig gestellten Bauernhof. In einer Herde bei der Animal-Farm nähe Hall kam ich zur Welt. Nachdem ein wunderschöner hellbrauner Zucht-Widder zu Besuch war, bin ich seit April 2006 selber Mama eines weiblichen weißen Lämmchens namens „Zacki“ Es gibt weiße und schwarze Zackelschafe. Die meisten unserer Art haben, so wie mein Junges, einen braunen Kopf und braune Beine, der restliche Körper ist weiß. Daneben gibt es auch wenige schwarze Tiere, so wie ich, deren Wolle grau wird. Das Fell schwarzer Lämmer sieht sehr persianerähnlich aus.
Unsere Rasse dürfte es seit rund 5000 Jahren geben, sie zählt jedenfalls zu den urtümlichsten Hausschafrassen. Bis etwa 1800 war das Zackelschaf die gängigste Rasse im pannonischen Raum. In Ungarn war es das weitaus häufigste Schaf. Es handelt sich um die letzte noch erhaltene Schafrasse mit Schraubenhörnern. Diese gehen in V-Form auseinander und werden beim Bock 1m lang, bei den Weibchen nur halb so lang. Wir gehören zu den mischwolligen Rassen, das feine Unterhaar ist in Körpernähe eigenartig verfilzt und das bis zu 15cm lange Oberhaar hängt in sehr schönen Locken herab. Wir werden nur einmal jährlich geschoren. Mit einem Gewicht von etwa 50-60 kg sind wir halbwüchsig. Dadurch sind wir gute Renner, denn bei Gefahr suchen wir das Weite. Als Steppenschafe sind wir etwas scheu. Unsere Klauen sind eher klein, dafür besonders gesund. Der Kopf ist auffallend schmal, die Augen groß und die Ohren abstehend und klein.
Wir sind sehr robust, anspruchslos und lebhaft. Durch die frühere Österreich-Ungarische Monarchie werden wir auch in Österreich als seltene stark gefährdete Rasse anerkannt!

Jakobsschaf

Ich bin „Jakobi“ – ein Jakobsschaf. Am 5. Juni 2012 wurde ich geboren und kam so in diese bunt gemischte Herde. Nicht immer, aber oft, haben wir 4 Hörner. Die Vierhörnigkeit entspringt einer genetisch angelegten Spaltung der Hornanlage. Unser Fell ist feinwollig und schwarzbraun-weiß gescheckt mit einer Wolllänge von 7-9 cm. Die Schur ist nur 1x jährlich notwendig. Unsere Beine sind nur kurz behaart. Mit einem Gewicht von etwa 50-70 kg sind wir halbwüchsig. In Österreich gibt es nur noch 25 Zuchtschafe und 3 Zuchtwidder unserer Art. Wir sind eine stark gefährdete, vom aussterben bedrohte Haustierrasse.
Unsere Rasse stammt aus Großbritannien. Den Namen haben wir aus der Zeit Moses. Jakob forderte damals als Lohn für seine Arbeit alle gefleckten Schafe. Etwa um das Jahr 6000 v.Chr. wurden Wildschafe zu Haustieren gemacht. Seit dieser Zeit liefern sie dem Menschen Wolle, Milch und Fleisch.

Schwarznasenschaf

Ich bin „Angel“ – ein Schwarznasenschaf. Mich gibt es seit April 2004. Am 3. Mai 2005 bekam ich mein erstes Junges. Drei Tage später übersiedelten wir zum Nattererboden, wo wir die ersten Schafe am Hof waren und somit den Grundstein für diese besondere Schaf-Ziegen Herde legten.
Unsere Rasse ist sehr standorttreu und hält die Herde zusammen. Sie wird in erster Linie als Landschaftspfleger und für die Almwirtschaft eingesetzt. Der kalten Witterung am Berg halten wir gut stand, da wir sehr robust und widerstandsfähig sind. Unsere ursprüngliche Heimat war das Wallis in der Schweiz. Der Ausdruck „schwarznasige Rasse“ erschien hier erstmals 1884. Die Rasse besteht aber schon seit dem 15. Jahrhundert. Wir sind großrahmig, stämmig, kernig und sehr fleischig. Ein Gewicht von 70 bis über 100kg (bei den Widdern) ist normal. Unsere Milchleistung ist gering. Die Milch reicht nur für unseren Nachwuchs. Zwillinge kommen selten vor.
Unser Gesicht ist sehr breit und die schwarze Nase ist unser Markenzeichen! Die schwarze Wolle reicht bis über die Augen und unsere Ohren sind auch schwarz. Auf der Stirn sind wir von einem über die Augen niederfallenden weißen Haarbüschel geziert. Der ganze Körper ist weiß und das Fell grobwollig. Die Wolle ist ca. 8-10 cm lang und hängt in schönen Locken herab. Die Schur ist zweimal jährlich. Wir haben schwarze Schuhe an, auch die Klauen sind schwarz und sehr gesund. Unsere Hörner sind schraubenzieherartig-spiralig gedreht und seitlich vom Kopf abstehend. Beim Widder werden sie ca. 30cm lang und sind sehr wuchtig. Unsere Rasse hat so manches ausgestoßene Auge auf dem Gewissen und bewies damit die Überflüssigkeit der Hörner. Wahrscheinlich sind wir deshalb in Vergessenheit geraten und zählen schon lange zu den seltenen, gefährdeten Haustier-Rassen.

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